2022 gelesen

  • Caleb Azoumah Nelson: Frei schwimmen. // Expressionistische Sprache, die etwas zu fassen versucht, was nicht mit Sprache zu beschreiben ist. Eine formal interessant erzählte Geschichte um Selbst- und Liebefindung in einer rassistischen Welt, die die Identitätssuche und Zugehörigkeitsfindung sehr schwer macht.
  • Anatole France: Die Insel der Pinguine. // Viel über französische Geschichte gelernt. Leider ist der Blick in die Zukunft etwas kurz – und etwas gar sehr düster.
  • Friederich von Borries: Fest der Folgenlosigkeit. // Taugt das Konzept der Folgenlosigkeit als Lebens- und Gesellschaftsmaxime? Und nützt Kunst etwas auf dem Weg dahin?
  • Anaïs Meier: Mit einem Fuss draussen. // Absurd, schon; aber irgendwie war mir nicht wohl beim Lesen. Es hat was von nach unten treten/sich nach unten lustig machen über, und das geht gar nicht.
  • Sheridan Le Fanu: Carmilla die Vampirin. // Spannend, schaurig und erotisch. Die Verfilmungen kann man sich glaub die meisten sparen – die Erotik findet dort nicht zwischen den Frauen statt, wie in der 200jährigen Romanvorlage.
  • Robert Müller-Grünow: Die geheime Macht der Düfte. // Leider habe ich nicht viel erfahren, das ich nichts bereits gewusst hätte. Ich bleibe an dem Thema dran.
  • Hansjörg Schertenleib: Die grüne Fee. // Hübsch. Aber mehr auch nicht.
  • Charlie Kaufmann: Ameisig. // …