2021 gesehen

Ausstellungen:

  • Januar: KKLB Beromünster: Kunsttrip
  • März: Museum für Gestaltung: Total Space. // Eine Gute Entscheidung, als erste Ausstellung nach der erneuten Museumsschliessung eine Ausstellung zu besuchen, die sich mit Räumen und Raumwirkung und -erfahrung auseinandersetzt. Hat mich sehr angeregt.
  • März: Museum für Gestaltung: Wild Thing. Modeszene Schweiz. // Ein paar Anregungen habe ich mitgenommen, und die Erkenntnis, das in der Gestaltung schon angelegt ist, welche Klasse/Schicht angesprochen werden soll. Auch wenn im theoretischen Überbaugeschwafel nicht darauf Bezug genommen wird.
  • April: Haus Konstruktiv: RESET. Museum. Sammlung. Zukunft. // Fast ein bisschen zu viel des Verschiedenen.
  • Mai: Kunstmuseum Luzern: Rinus Van den Velde, I’d rather stay at home. // Extrembasteln und surreal-absurde Filme.
  • Mai: Kunstmuseum Luzern: Werden und Vergehen. // Und schon wieder eine spannende, gut gemachte Sammlungsausstellung, bei der man fast ohne es zu merken ganz viel lernt.
  • Juni: Kunsthaus Glarus: Puppies Puppies. // Das Ringen um das Ich der Künstlerin und um gesellschaftliche Akzeptanz – als Transwoman of Colour – hat mich sehr berührt.
  • Juli: Haus Konstruktiv: Zimoun. // Hübsch. Tönt. Wackelt. — Dora Mauer, Minimal Movements, Shifts, 1970–2020. // Arbeiten mit verschobenen Flächen, auch in der Fotografie. Wie z.B. hier.
  • Juli: Kunsthaus Zürich: Gerhard Richter. Landschaft. // Die absichtlich verschwommen abgemalten Fotografien – damit sie als gemalt erkennbar sind – sehen aus wie Lochbildkamerabilder. Und Wellen auf dem Kopf können als Wolken gelesen werden.
  • Juli: Museo Casa Rusca, Locarno: Aurelio Amendola. Visti da vicino. // Portraits von Künstlern, ganz verschieden und zu den Künstern passend inszeniert.
  • Juli: Museo communale d’arte Ascona: La verità di Michelangelo Pistoletto. // Ein geschlossener Würfel, innen Spiegel. Man kann sich nur vorstellen, wie das innen aussehen würde.
  • August: Kunsthaus Bregenz: Anri Sala. // Wir waren da, um das Gebäude anzuschauen. Und das ist ganz furchtbar: Ein düsterer Tempel-Bunker, der kaum Licht reinlässt, obwohl er von aussen transparent aussieht. Das ist aber eine Täuschung: Hinter dem Glas sind Betonwände.

Kino:

  • Mai: Das neue Evangelium, Milo Rau. // Berührend und brilliant gemacht.
  • Juli: Fabian. // Drei Stunden, ohne Pause! Und ich habe es gar nicht gemerkt. Brilliant verfilmte grossartige Geschichte. Der Film dreht nicht einfach das Buch ab, weckt bei mir aber dieselbe Stimmung. 4:3-Format, hochauflösend gedrehtes wechselt ab mit historischen Aufnahmen, sehr mobiler Handkamera, mitreissend und packend.
  • Juli: Nomadland. // Sehr weisser, sehr die Armut romantisierender Film. Frances McDormand ist eine Wucht. Das mildert den Ärger aber nicht. #teamjacobin
  • Juli: Summer of Soul (Disney+ ;-( ). // Ein wichtiger Film, der gut einordnet, welche Rolle die Musik im Allgemeinen und das Harlem Cultural Festival im Besonderen gespielt hat für die black community in den USA 1969. Musik hat die Kraft, Narrative zu ändern.