2012 gelesen

  • Januar: Ina Schmidt: Alles in bester Ordnung oder wie man lernt, das Chaos zu lieben: Ein philosophischer Wegweiser vom Suchen zum Finden. // Etwas sehr akademisch, aber dennoch amüsant.
  • Januar: Niki Segnit: Der Geschmacksthesaurus. // Zungenspaziergänge für den Kopf.
  • Februar: Miriam Meckel: Das Glück der Unerreichbarkeit: Wege aus der Kommunikationsfalle. // Seither bin ich seltener online.
  • Februar: Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Hörbuch). // Ein hübscher Schelmen- und Flunkererroman. Es ist wie es ist, und es kommt wie es kommt.
  • März: Stefan Gates: The extraordinary cookbook. // Der im Pfaditopf geräuchte Lachs ist aus dem Sommer 12 nicht wegzudenken.
  • März: Thomas Meyer: Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse. // Zürich aus einer ganz ungewohnten Perspektive. Aus einem Toyota Previa heraus.
  • April: John Oldale: Doktor Oldales geografisches Lexikon. // Auf den ersten Blick eine Sammlung von unwesentlichen Informationen über viele, viele Länder – insgesamt ein Porträt der Welt.
  • Mai: Felix Immler: Werken mit dem Taschenmesser. // Der Schilf-Gummihandschuh-Dudelsack ist noch nicht nachgebaut. Kommt aber noch!
  • Juni: Caitlin Moran: How to be a woman. // You rock!
  • Juli: Edward Abbey: The Monkey Wrench Gang. // Es gibt Dinge, denen man nur mit Sprengstoff begegnen kann.
  • August: Sibylle Berg: Danke für das Leben. // Wir haben nur ein Leben, das ist erst noch recht kurz, und ziemlich sinnlos. Warum dann nicht ein bisschen nett sei zueinander?
  • August: Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische. (Hörbuch) // Was wäre, wenn man das Leben noch mal leben würde – und was könnte anders sein? Insgesamt etwas zu esoterisch, aber von der Grundidee her nicht uninteressant.
  • September: Alex Capus: Skidoo. // Anrührende Geschichten aus verlassenen Städtchen.
  • September: Raymond Russell: Locus Solus. // Ein mechanistisch-allmachtfantasierender surrealistischer Sience-Fiction Trip. Ich habe noch nie etwas Ähnliches gelesen.
  • September: Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte. (Hörbuch) // Ein Buch, in dem steht „in Romanen geschieht sowas, aber im richtigen Leben?“ bekommt von mir 10 Punkte Abzug für Affektiertheit & unnötiger Koketterie.
  • Oktober: Florian Weber: Grimms Erben. // Weil eine Geschichte eine Moral braucht.
  • Oktober: Wilhelm Schmid: Unglücklich sein. Eine Ermutigung. // Abgesehen davon, dass er für einen Philosophen enttäuschend unscharf nicht klar abgrenzt zwischen Glück im Sinn von Fortuna, Ataraxia, positivem Denken, exstatischem Glück und – ist dieser schmale Band ein notweniges Gegengewicht zu all dem happy-happy in den Buchhandlungen. Denn der Antrieb zu Veränderung kommt nicht aus Glück – Ataraxia hat kein revolutionäres Potenzial. Nur die Eudaimonie wird zu wenig gewürdigt.
  • Oktober: Rachel Joyce: Die unglaubliche Pilgerreise des Harold Fry (gehört). // Streckenweise sehr voraussehbar. Pseudo-spirituell. Besserwisserisch. Aber gekonnt konstruiert, mit ein paar hübschen Wendungen im Plot. Ein Buch wie gemacht für selbstgefällige SelbstfindungsjüngerInnen.
  • Oktober: Douglas Adams: Das Restaurant am Ende des Universums (gehört). // Schon mehrfach gelesen, schon mehrfach das Hörspiel gehört, nun als Hörbuch vorgelsen bekommen. Von Zeit zu Zeit muss sie einfach wieder einmal sein, die Begegnung mit dem Totalen Durchblicksstrudel.
  • November: Richard Louv: Das Prinzip Natur. // Habe mich geärgert, dass der WWF bei den wichtigen Organisationen nicht aufgeführt wird. Abgesehen davon ein wichtiges Buch.
  • Dezember: Hallgrimur Helgason: Eine Frau bei 1000 Grad.  // Lebensgeschichte einer Isländerin –
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